Ab 2013

40-jähriges Jubiläum: Im Jahr 2015 feierte das Seniorenzentrum Emmaus 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass fanden mehrere Feierlichkeiten statt, die zeigen sollten, was aus dem großartigen Einsatz der Gründer und zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lauf der Jahre entstanden ist. Neben einer Bewohner- und Mitarbeiterfeier gab es eine offizielle Jubiläumsfeier in der Kapelle des Hauses, in der bereits im Jahr 1975 der Festgottesdienst zur Einweihung gefeiert wurde. Besondere Gäste waren Bürgermeister der Stadt Haiterbach Andreas Hölzlberger, Pfarrer der Kirchengemeinde Bösingen/Beihingen Christian Günther, sowie Pastor und Vorsitzender des Sozialwerk Schwarzwald Herbert Harter, die sich mit Grußworten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankten. Wie in der Festansprache des Heimleiters Markus Schübel deutlich wurde, ist es im Sinne des Seniorenzentrums Emmaus, sich stets weiterzuentwickeln und offen für Veränderungen zu sein. Die Dienstleistungen sollen auch weiterhin in hoher Qualität erbracht werden, um den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

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Das Ende des Umbaus: Nach über zweijähriger Umbauzeit kann nun endlich die Baustellenzeit abgeschlossen werden. Alle Zimmer bekamen neue, größere Wärmeschutzfenster, die Wände wurden wärmegedämmt. 16 neue  Einzelzimmer entstanden im Verbindungsbau Betreutes Wohnen und Pflegeheim. Die Anzahl der Gemeinschaftsräume mit eingebauten Küchen wurde auf 6 verdoppelt. Durch kleinere Wohngruppen mit maximal 15 Bewohnern ist eine individuellere Betreuung möglich. Die Wohnbereichsküchen schaffen die Voraussetzung für eine alltagsnahe Hausgemeinschaftskonzeption.

Auch sicherheitstechnisch ist das Haus nun auf dem neuesten Stand. Die Brandmelder sind direkt mit der Feuerwehr verbunden. Im Brandfall ist die Feuerwehr noch schneller alarmiert. Die Wohnbereiche wurden neu aufgeteilt, auch die Bewohnerdokumentation wurde auf EDV umgestellt.

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2005 bis 2013

2010 – 2013: Neu-/Umbau des Seniorenzentrums

Neue, attraktive Einzelzimmers Umbaues geschaffen. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf ca. 4,2 Mio. Euro. Nachdem wir vom Land Baden Württemberg keinen Förderbescheid erhalten haben, hat es uns sehr gefreut, dass kurz vor Weihnachten 2010 ein Zuwendungsbescheid von der ARD Fernsehlotterie über einen Betrag in Höhe von 250.000,- Euro kam. Dies ist uns eine große Hilfe und wir empfehlen Ihnen daher gerne die Teilnahme daran.

2005: 30-Jähriges Jubiläum

Zum 30-jährigen Jubiläum, das am 29. Mai 2005 mit einem Tag der offenen Tür gefeiert wurde, präsentierte sich das Seniorenzentrum Emmaus als ein modernes aber auch gemütliches Heim, das seinen Bewohnern ein Zuhause mit gepflegter Gastlichkeit auf hohem Niveau bietet.

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2001 bis 2004

2004: Bau weiterer Aufenthaltsräume und eines weiteren Aufzugs

Die zentrale Aussage im Leitbild des Seniorenzentrum EMMAUS lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat.“ Die Gemeinschaft untereinander, das gemeinsame Wohnen und Leben werden großgeschrieben. Eine Beschäftigungstherapeutin sowie hervorragend qualifizierte Fachkräfte sorgen dafür, dass Kräfte und Fähigkeiten, die naturgemäß im Alter nachlassen, gezielt gefördert und aktiviert werden. Gemeinsame Tätigkeiten wie Backen und Basteln werden mit der gleichen Begeisterung ausgeübt wie die regelmäßige Gruppengymnastik oder das Gehirnjogging, die zur Stärkung des Geistes und der geschwächten Glieder beitragen. Deshalb spielen die Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume eine wichtige Rolle für das tägliche Leben im Seniorenzentrum EMMAUS.

Um allen Bewohnern die Teilnahme an diesen gemeinsamen Aktivitäten zu ermöglichen, wurde im Juni 2004 damit begonnen, auf den bereits bestehenden Aufenthaltsraum im Untergeschoss mittels einer Stahlkonstruktion zwei weitere Aufenthaltsräume aufzustocken. Außerdem wurde ein zweiter Aufzug eingebaut, der durch seine Größe auch als Bettenaufzug geeignet ist. Somit stehen nun für alle Bewohner einladende geräumige und gemütlich eingerichtete Aufenthaltsräume zur Verfügung. Auch das renovierte „Cafe Oase“, die moderne Küche und die fortschrittliche Technik überall im Haus tragen dazu bei, das Leben im Seniorenzentrum EMMAUS angenehm zu machen. In einem der beiden neuen Gemeinschaftsräume wurde eine spezielle Wohngruppe für demenzerkrankte Bewohner eingerichtet. Die gemeinsamen Aktivitäten schaffen auch hier eine Atmosphäre der Wohnlichkeit und Häuslichkeit und tragen mit dazu bei, dass sich die Bewohner wohl und geborgen fühlen. Deshalb wurde auch eine Therapieküche integriert, die gemeinsames Backen und Kochen ermöglicht.

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1998 bis 2001

2001: Pachtung des Lebensmittelgeschäfts Keck

Da sich im Jahr 2000 abzeichnete, dass beide Lebensmittelläden in Beihingen aus Altersgründen geschlossen werden sollten, entschloss man sich, das Lebensmittelgeschäft Keck ab Juni 2000 zu pachten und weiter zu betreiben, um somit vor allem für ältere Bürger im Dorf, die nicht mehr mobil sind, eine Einkaufsmöglichkeit zu erhalten. Das Lebensmittelgeschäft Keck bietet somit weiterhin für jedermann ein interessantes Angebot rund um den täglichen Bedarf.

1998 – 2001 Planung zum Bau vom Betreuten Wohnen „Haus Elim“

Um das Angebot des Seniorenzentrum EMMAUS abzurunden, wurde im Jahr 1998 beschlossen, auf der hinteren Seite der großen Parkanlage gegenüber der Waldach betreute Seniorenwohnungen zu bauen. Die Planung ergab, dass elf Ein- und Zweipersonenwohnungen mit einer Größe von 43 bis 54 Quadratmeter erstellt werden konnten.

Der Bau der Wohnungen erfolgte in den Jahren 2000 und 2001.

Die Einweihung fand am 25.11.2001 statt, dabei wurde die neue Wohnanlage mit dem Namen „Haus Elim“ benannt. Sämtliche Wohnungen sind rollstuhlgerecht und barrierefrei errichtet. Der besondere Vorteil der betreuten Wohnungen liegt in der engen Anbindung an das Seniorenzentrum EMMAUS, das ein umfassendes Angebot unter Beibehaltung der gewohnten Selbständigkeit bietet. Alle für eine evtl. Pflege erforderlichen Hilfsmittel, wie z.B. eine Hubbadewanne und eine Topfspüle, sind im Haus vorhanden. Im Notfall kann ein Bewohner der Wohnanlage rund um die Uhr per Knopfdruck Hilfe anfordern über spezielle Hausnotrufgeräte.

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1970 bis 1998

1998: Zertifizierung nach DIN ISO 9001

Aufgrund der Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes im Jahr 1997, das ausdrücklich qualitätssichernde Maßnahmen vorschreibt entschloss sich die Heimleitung ein Qualitätssicherungssystem nach DIN ISO 9001ff. einzuführen. Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 konnte schließlich im September 1998 erfolgreich durchgeführt werden.

1988 – 1994 Planung und Umbaumaßnahmen zur Umstrukturierung in ein Pflegeheim

In den 80 er Jahren erkannte man, dass das Heim langfristig zum Pflegeheim umstrukturiert werden musste, da immer mehr pflegebedürftige Menschen aufgenommen und betreut wurden. Im März 1988 wurde Architekt Willy Weisensee beauftragt, entsprechende Planungen aufzunehmen.

Da der Baubeginn von öffentlichen Bewilligungen abhing, zog er sich bis zum Jahr 1993 hin. Vom Frühjahr 1993 bis zum Sommer 1994 wurden dann in jedes Zimmer Nasszellen eingebaut, 16 neue Heimplätze im Dachgeschoss geschaffen und ein Aufenthaltsraum im Untergeschoss angebaut. Im Zuge dieser Maßnahme wurde das Altenheim EMMAUS in Seniorenzentrum EMMAUS umbenannt. Außerdem wurde der Einrichtungsbetrieb vom Verein getrennt und in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

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1970 – 1975: Gründung, Spatenstich und Einweihung

Der Träger des heutigen Seniorenzentrum EMMAUS, das Sozialwerk Schwarzwald e.V., wurde im Jahr 1970 von Mitgliedern der Freien Christengemeinde Beihingen mit dem Ziel gegründet, älteren und kranken Menschen eine Heimat zu schaffen, in der sie körperlich und geistlich unterstützt und betreut wurden.

Schon bald nach der Gründung begann der Verein mit Schreinermeister Karl Stöhr als 1. Vorsitzendem und dem Frankfurter Architekten Willy Weisensee mit der Bauplanung eines Altenheimes. Der Spatenstich für das neue Altenheim fand am 06.Dezember 1972 statt.

Bei der Einweihung hatte das Altenheim Emmaus 53 Heimplätze und 6 altengerechte Wohnungen

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